Den Tod treffen wir immer wieder an:

Laut dem Statischen Bundesamt sterben in Deutschland jeden Monat 80 000 – 90 000 Menschen pro Monat.

Beschäftige dich damit, und beschäftige dich viel damit. Beschäftige dich oft damit. Beschäftige dich nicht nur damit, wenn du dich damit auseinandersetzen musst.

Die Bibel fordert uns auf sich mit dem Tod zu beschäftigen

Prediger 7,2 Besser, man geht in das Haus der Trauer als in das Haus des Festgelages; denn dort ist das Ende aller Menschen, und der Lebendige nimmt es zu Herzen.

Ich möchte auf drei Punkten stehen bleiben, die uns deutlich machen, dass die Beschäftigung mit dem Tod wichtig ist:

1.Das Evangelium dreht sich um den Tod

2.Jesus beschäftig sich mit dem Tod

3.Christus hat den Tod für immer verändert

1.Das Evangelium dreht sich um den Tod

Christus ist gestorben

Der Höhepunkt seines Dienstes und seines Lebens war, dass er starb. Das war der Höhepunkt seines Kommens.

Das Evangelium beginnt mit den Worten:

1.Korinther 15,3 Denn ich habe euch zu allererst das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich da? Christus für unsere Sünden gestorben ist…

Der Grund warum man sich mit dem Tod beschäftigen sollte, ist, dass es im Zentrum des christlichen Glaubens steht, der Tod Jesu Christi.

Wir werden sterben

Warum nimmt das Sterben Jesu Christi so eine zentrale Rolle ein?

Römer 5,12 Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod, und so der Tod zu allen Menschen hingelangt ist, weil sie alle gesündigt haben

Deshalb. Jeder wird sterben. Es gibt niemanden den dieses Thema nicht angeht. Es gibt keine kleine Gruppe von Menschen für die der Tod keine Rolle spielt. Jeder Mensch wird sterben.

2.Jesus beschäftig sich mit dem Tod

Die große zentrale Wahrheit des Evangeliums ist, dass Gott seinen Sohn in die Welt sandte, um zu sterben und wieder auferstehen zu können, um das Problem des Todes zu überwinden.

1. Korinther 15,55-57 Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg?«  56 Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber ist das Gesetz. 57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus!

Dieser Vers markiert einen Höhepunkt. Gott sei Dank, der uns den Sieg gibt, den Sieg über den Tod. Wie hat er den Tod überwunden? Indem er zu einem Ersatz für uns wurde:

1. Thessalonicher 5,10 der für uns gestorben ist, damit wir, ob wir wachen oder schlafen, zusammen mit ihm leben sollen.

1. Petrus 3,18 Denn auch Christus hat einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führte; und er wurde getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht durch den Geist,

1. Petrus 2,24 Er hat unsere Sünden selbst an seinem Leib getragen auf dem Holz, damit wir, den Sünden gestorben, der Gerechtigkeit leben mögen; durch seine Wunden seid ihr heil geworden.

Römer 5,6 Denn Christus ist, als wir noch kraftlos waren, zur bestimmten Zeit für Gottlose gestorben.

Römer 5,8 Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.

Jesaja 53,5 Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden.

Deswegen ist das Wort „Tod“ ein zentrales Wort des Evangeliums. Denn entweder sterben wir für  immer oder er stirbt für uns. Das sind die einzigen zwei Optionen.

3.Christus hat den Tod für immer verändert

Was hat er damit gemacht? Was hat er mit dem Tod gemacht? Ich möchte fünf Aussagen machen:

Trauern mit Hoffnung

Er verwandelte den Tod von einer Erfahrung der Trauer ohne Hoffnung zu der Trauer mit Hoffnung.

1. Thessalonicher 4,13 Ich will euch aber, Brüder, nicht in Unwissenheit lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, die keine Hoffnung haben.

Der Beginn des Paradieses

Jesus Verändert den Tod und macht aus dem Beginn des Verderbens zum Beginn des Paradieses.

Lukas 16,22-24 Es geschah aber, daß der Arme starb und von den Engeln in Abrahams Schoß getragen wurde. Es starb aber auch der Reiche und wurde begraben. 23 Und als er im Totenreich seine Augen erhob, da er Qualen litt, sieht er den Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß. 24 Und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich über mich und sende Lazarus, daß er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und meine Zunge kühle; denn ich leide Pein in dieser Flamme!

Der Tod bedeutete den Beginn des Hades für diesen reichen Mann in Lukas 16.Der Dieb am Kreuz hörte die Worte: „Heute wirst du mit mir im Paradies sein“ (Lukas 23,43) Das sind zwei sehr unterschiedliche Erfahrungen mit dem Tod – dem Beginn der Hölle und dem Anfang des Paradieses. Jesus kam, um den Tod vom Anfang der Hölle zum Anfang des Paradieses zu verwandeln.

3. Eine glückliche Heimkehr

Jesus Christus verwandelte den Tod von einem hoffnungslosen Fluch in eine glückliche Heimkehr.

Galater 3,13 Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch wurde um unsertwillen (denn es steht geschrieben: »Verflucht ist jeder, der am Holz hängt«),

2. Korinther 5,6-8 Darum sind wir allezeit getrost und wissen: Solange wir im Leib daheim sind, sind wir nicht daheim bei dem Herrn. 7 Denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen. 8 Wir sind aber getrost und wünschen vielmehr, aus dem Leib auszuwandern und daheim zu sein bei dem Herrn.

Daheim. Wir Christen befinden uns im Exil. Wir sind nicht zu Hause. Wir sollten uns hier nicht zu sehr zu Hause fühlen lassen. Wir sollten immer so denken, dass es einfacher wäre, wegzugehen als zu bleiben.

Der Tod bedeutet Gemeinschaft mit Gott

Jesus Christus verwandelte den Tod vom Eintritt in das ewige Feuer zum Eintritt in die ewige Gemeinschaft mit Gott.

Matthäus 25,41 Dann wird er auch denen zur Linken sagen: Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist!

1. Petrus 3,18 Denn auch Christus hat einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führte; und er wurde getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht durch den Geist,

Tod bedeutet ewiges Leben

Jesus Christus verwandelte den Tod von der Versiegelung des Zorns in das ewige Leben.

Johannes 3,36 Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.

Schluss

Ich schließe mit der gleichen Ermahnung. Beschäftige dich mit dem Tod. Beschäftige dich oft damit. Sei nie weit davon entfernt, denn es ist nie weit von dir entfernt.

1. Korinther 15,55-57 Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg?«  56 Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber ist das Gesetz. 57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus!

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